13. November 2019

Das Auswärtige Amt über die geplante Übergabe und Rückführung von Schädeln verstorbener Herero und Nama

Hier eine kurze Pressemitteilung des Auswärtigen Amtes zum Besuch einer Delegation aus Nambia und der geplanten Rückführung der Schädel von verstorbenen Angehörigen der Herero und Nama. Bleibt nur die Frage: Warum erst jetzt?

Übergabe und Rückführung von Schädeln verstorbener Angehöriger der Volksgruppen Herero und Nama aus Namibia

In der Woche vom 26.09. bis 03.10. hält sich eine namibische Delegation unter der Leitung des namibischen Jugend-, Sport- und Kulturministers Kazenambo Kazenambo in Deutschland auf. Der Delegation gehören außerdem weitere Regierungsvertreter sowie Vertreter der Volksgruppen der Herero und Nama an.
Zweck des Aufenthaltes der namibischen Delegation ist die Rückführung von während der deutschen Kolonialzeit nach Deutschland verbrachter Schädel verstorbener Angehöriger der Volksgruppen der Herero und Nama nach Namibia.
Die Schädel werden in einer der historischen und kulturellen Bedeutung entsprechenden Zeremonie von Vertretern der Charité an die namibische Regierung übergeben werden.
Gastgeber der Übergabezeremonie wird Charité-Vorstand Prof. Einhäupl sein. Als Vertreterin der Bundesregierung wird Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Frau Cornelia Pieper, eine Ansprache halten.

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