13. November 2019

Neue Pressemitteilung zum Thema Entwicklungspolitik und zum Tod von Wangari Maathais

Norbert Röttgen spricht in der Presseerklärung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sein Beileid zum Tho der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin und Umweltschützerin Wangari Maathai aus. In der Pressemitteilung des BMZ geht es darum, dass Wirkung erhöhen das zentrale Thema der deutschen Entwicklungspolitik sei.

Röttgen zum Tod Wangari Maathais: Wir verlieren eine der großen Persönlichkeiten Afrikas
Sein Beileid über den Tod der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin und international bekannten Umweltschützerin Wangari Maathai hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen in einem Schreiben an den kenianischen Umweltminister John Michuki zum Ausdruck gebracht. Maathai war von 2003 bis 2005 stellvertretende Ministerin für Umwelt, natürliche Ressourcen und wildlebende Arten.

Röttgen: „Ich möchte Ihnen und Ihrer Regierung hiermit mein tiefempfundenes Beileid aussprechen und Sie bitten, dieses auch der Familie von Frau Maathai zu übermitteln. Frau Maathai hat sich tatkräftig für Aufforstung, Klimaschutz und Gleichstellungsbelange eingesetzt. Sie hat dadurch nicht nur die internationale Politik nachdrücklich geprägt, sondern für viele Menschen eine unmittelbare Verbesserung ihres Lebens und ihrer Umwelt bewirkt. Frau Maathai wird insbesondere deshalb sowohl in Kenia wie auch in der Welt zu Recht verehrt. In Deutschland haben uns zudem ihre Schilderungen und Einschätzungen der Lage Afrikas und ihre Sicht von Umweltpolitik geprägt und tief beeindruckt. Frau Maathai wird uns allen als eine der großen Persönlichkeiten Afrikas in Erinnerung bleiben.“

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Wirkung erhöhen ist zen­trales Thema der deutschen Entwick­lungs­politik

Dirk Niebel, Bundes­minister für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung, er­öffnete heute in Berlin ein “Ent­wick­lungs­poli­tisches Forum” im Vor­feld des an­stehenden vierten “Hoch­rangigen Forums zur Wirk­sam­keit der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit”, das Ende November im süd­korea­nischen Busan statt­finden wird.

Dirk Niebel: “Die Wirk­sam­keit unserer Zu­sam­men­arbeit ist mir ein zen­trales An­liegen. Süd­korea ist ein gutes Bei­spiel für ein Land, das sich von inter­natio­naler Hilfe un­ab­hän­gig ge­macht hat und heute unter den Industrie­ländern mit­spielt. Auch des­halb ist gut, dass die inter­natio­nale Dis­kus­sion über die Wirk­sam­keit unserer Zu­sam­men­arbeit nach Paris und Accra in Busan fort­ge­setzt wird. Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit kann nur er­folg­reich sein, wenn sie die Eigen­ver­ant­wor­tung der Partner stärkt und so effek­tiv und ab­ge­stimmt wie mög­lich ar­bei­tet. Deutsch­land hat in den ver­gan­genen beiden Jahren hart an diesem Thema ge­ar­bei­tet. Zu­letzt haben wir mit der Fusion dreier Durch­füh­rungs­orga­ni­sa­tionen die deutsche Zu­sam­men­arbeit schlag­kräftiger und effi­zienter auf­ge­stellt. Zudem orien­tieren wir uns stärker an den Stra­tegien und der Ver­ant­wor­tung der Part­ner­länder. Wir setzen uns aktiv für eine bessere Arbeits­tei­lung unter den Gebern gerade dort ein, wo viele Geber auf schwache Part­ner­struk­turen treffen.”

Die Pariser Erklärung (2005) und der Aktions­plan von Accra (2008) zur Wirk­sam­keit der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit haben die Art ve­rändert, wie Industrie- und Ent­wick­lungs­länder heute kooperieren. Aus einer Dis­kussion unter Gebern hat sich ein Dialog von Industrie- und Ent­wick­lungs­ländern, Zivil­gesell­schaft und weiteren Akteuren ent­wickelt. Dieser Dialog soll Ende Novem­ber in Busan fort­ge­führt werden. Dirk Niebel wird ge­mein­sam mit seinem Staats­sekre­tär Hans-Jürgen Beer­feltz die Bun­des­regierung dort vertreten.

Mit dem Entwicklungs­politischen Forum am 27. September 2011 in Berlin in­for­miert das BMZ ge­mein­sam mit dem Dach­ver­band der ent­wick­lungs­poli­tischen Nicht­regierungs­orga­ni­sa­tionen (VENRO) über das an­stehende Treffen. Ver­treter aus Bangla­desh, Guate­mala, den Philip­pinen und Ruanda ver­an­schau­lichen, was sich in ihren Ländern ver­bes­sert hat und vor welchen Her­aus­for­derungen die Re­gie­rungen in unseren Partner­ländern und die Zivil­gesell­schaft stehen.

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