13. November 2019

Sims Animals Africa für Nintendo DS und Wii – eine Rezension Teil 1

Sims Animals Africa für Nintendo DS und Wii – eine Rezension

Das Spiel

Das neueste Werk von EA-Games führt uns direkt in die afrikanische Steppe. Umgeben von Zebras startet der Spieler sein Abenteuer. Später werden noch weitere Tiere, wie Löwen oder Giraffen hinzukommen, doch erstmal muss man das Vertrauen der scheuen Zebras erlangen. Dazu füttert man diese mit Beeren und Früchten oder streichelt sie.

Wenn man mit den Zebras Freundschaft geschlossen hat, kann man Minispiele mit ihnen absolvieren, die sie stärker und charmanter für andere Tiere machen. Außerdem lernt man die einzelnen Tiere zu lenken. Jede Art besitzt ihr eigenes Talent – so können Zebras gegen Bäume treten und so Früchte herunter holen, Elefanten dagegen können mit ihrem Rüssel Wasser transportieren und so Wasserlöcher auffüllen oder Pflanzen bewässern.

Jede Landschaft beherbergt unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten. Außerdem findet man in jedem Gebiet einen Magiebaum und jeweils ein Totem der dort ansässigen Tierart. Sowohl Totem als auch Magiebaum geben dem Spieler neue Aufgaben auf, die mit Hilfe der Tiere und ihrer Talente gelöst werden müssen. So sammelt man im Laufe des Spiels immer mehr „positive Energie“ und hilft dadurch sowohl den Tieren als auch der afrikanischen Landschaft. So gehört es zu den Aufgabe Früchte einzusammeln und mithilfe derer neue Pflanzen zu sähen.

Abgerundet wird das Spiel durch die Legende vom Magiebaum. Diese besagt, dass einst Tiere und Menschen mithilfe des Magiebaum friedlich miteinander lebten. Doch diese Zeiten sind nun vorbei, nur durch positive Energie, die durch gute Taten des Menschen, also des Spielers, geschaffen wird, kann die afrikanische Steppe gerettet werden.

Des Weiteren bietet das Spiel einiges für Sammler, da man Pflanzen und Käfer sammeln kann. Im Inventarmodus sieht man dann, welche Dinge man bereits erhalten hat und welche man noch suchen muss. Außerdem gibt es Talentorden, die man ebenfalls während des Spielverlaufs erhält. Diese Orden helfen dem Spieler, sich schneller mit einer bestimmten Tierart anzufreunden oder aber vermitteln ihm die Fähigkeit selbst Pflanzen bewässern zu können.

Wer sind wir und was haben wir getestet?:

Tester des Sims Animals Africa für die Wii waren Nicole (25 Jahre, Studentin), Rebecca (18 Jahre, Schülerin) und Barbara (52 Jahre, selbstständige Bastelfrau).

Unsere Erwartungen an das Spiel:

Da zwei der Tester begeisterte Simspieler sind, waren die Erwartungen an das Spiel natürlich hoch. Wir erwarteten eine Menge Spaß und einen Suchtfaktor des Spiels. Im Vorfeld hatten wir uns über das Spiel schlau gemacht und waren darauf gespannt, wie es ist, die Tiere zu streicheln (da der Controller der Wii vibrieren kann). Außerdem beschäftigte uns die Frage, ob es Babytiere gibt und ob die Interaktion mit ihnen anders ist, als mit den ausgewachsenen Tieren. Des Weiteren erhofften wir uns eine ansprechende Graphik und einige Informationen über die Tiere.

Unsere Erfahrungen mit dem Spiel:

Sehr gespannt warteten wir auf das Spiel und begannen sofort an zu spielen. Leider stießen wir direkt am Anfang auf das erste Problem: kein Mehrspieler-Modus. Wir lösten das Problem wenigstens teilweise in dem einer mit der Wii-Fernbedienung und der andere mit dem Nunchuk agierte. Nur unsere dritte Testerin wurde zum Zugucken degradiert. Die erste Landschaft, die ersten Tiere – Zebras, wir begannen sofort zu Streicheln. Wobei streicheln nur anfangs zutrifft, denn eigentlich kratzt man die Tiere an juckenden Stellen. Im weiteren Spielverlauf kann man beim kratzen auch Käfer und andere Insekten finden – igitt! Wir sind brav am streicheln oder kratzen und plötzlich ein Knall und der Hals unseres Zebras färbt sich rot. Spieler von Black and White kennen sicherlich die Situation, wo man die Kreatur streicheln will und zack im Übermut hat man das arme Tier geschlagen. Ich hatte solche Schuldgefühle, dass ich das arme Zebra geschlagen habe!!! Ab da war ich sehr sehr vorsichtig, dass sich ja der Balken (der anzeigt, wie hoch der Charme des Tieres ist, durch einen Magneten symbolisiert) nicht mehr füllt. Es dauerte ein wenig bis wir bemerkten, dass es unsere Aufgabe war diesen Balken zu füllen, da das Tier dadurch schöne Fellmuster (wie beispielsweise einen knallroten Hals) bekommt, die es beliebter machen.

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