18. November 2019

Sims Animals Africa für Nintendo DS und Wii – eine Rezension Teil 2

Sims Animals Africa für Nintendo DS und Wii – eine Rezension Teil 2

Während der dritten Testperson das Zuschauen nach zwei Stunden doch langweilig wurde, spielten wir nur noch zu zweit weiter. Am nächsten Tag ließ auch bei mir das Interesse an dem Spiel merklich nach, bei Rebecca dagegen ging jetzt erst richtig los. Allerdings machte es ihr sehr zu schaffen, dass sie mit den Löwen Gazellen fressen musste. Immer wieder versuchte sie es mit Beeren und anderen Pflanzen, doch dies sättigte die Löwen nicht wirklich. Während sie den einen noch fütterte jagte einer der anderen Löwen bereits wieder eine Gazelle oder ein Zebra. Zur Strafe hob sie die Löwen hoch und warf sie ins Wasser. Doch durch das Verärgern der Tiere, begannen diese aus dem Gebiet auszuziehen und sich woanders niederzulassen – und woanders zu jagen. Das ging natürlich auch nicht, also musste sie dann wieder schnell den verärgerten Löwen streicheln, um ihn wieder freundlich zu stimmen. Nach zwei Tagen spielen hatte sie Sims Animals Africa komplett durchgespielt. Allerdings fehlen ihr noch einige Käfer, Pflanzen und Ordnen. Doch da man diese nicht braucht um das Spiel durch zu spielen, gibt es keinen Anreiz diese Dinge nachträglich zu sammeln.

Positive und negative Kritik:

Insgesamt gefällt uns dieses Spiel gut, allerdings ist es eher was für kleine Kinder und weniger für Jugendliche und Erwachsene. Die Meinung zur Graphik ist zweigeteilt – während Rebecca die Darstellung sehr ansprechend findet, findet Nicole die Tiere und Pflanzen zwar niedlich aber auch kantig.

Der Sound und die Hintergrundmusik finden allgemein Anklang. Uns fehlt definitiv ein Mehrspielermodus – dies würde den Spielspaß erheblich erhöhen. Außerdem stört es uns, dass man die Tiere mehr kratzt als streichelt. Dennoch sehen die Tiere dabei sehr niedlich aus. Mehr Auswahl bei den Minispielen hätten wir ebenfalls begrüßt. Dennoch macht es Spaß die Tiere Ringe fangen zu lassen oder wenn man durch „trommeln“ die Tiere dazu animiert, nach Blumen zu springen. Ebenso wären unterschiedliche Schwierigkeitsgrade schön gewesen.

Wir finden es gut, dass es einige Hintergrundinformationen zu den verschiedenen Tierarten gibt. Allerdings hätten es ruhig etwas mehr sein dürfen. Positiv ist, dass die Informationen die man bekommt, interessant sind und uns auch nicht bekannt waren. Während des Spiels muss man den Raubtieren helfen Zebras und Gazellen zu fangen. Während Rebecca dies überhaupt nicht gut fand und jedes Mal einen lauten Schrei ausstieß, wenn sie ein Tier erledigen musste, stieß dies bei Nicole auf Zustimmung. Wie das Tier stirb sieht man natürlich in dem Spiel nicht – es entsteht eine große Staubwolke und das Tier verschwindet. Außerdem sind alle Löwen gesättigt, wenn einer ein Tier gefangen hat – wie im richtigen Leben fressen alle von der Beute. Allerdings kann man auch Raubtiere mit den Herdentieren tollen lassen und eine Aufgabe besteht darin, dass das Löwenbaby sich mit seiner Beute anfreundet.

In dem Spiel altern die Tiere. Es gibt Jungtiere die erwachsen werden, aber auch Erwachsene die im Laufe der Zeit alt werden und sich dann „zurückziehen“ und so aus dem Spiel verschwinden. Ebenso kann man den Tieren helfen, sich anzunähern und sich zu verlieben.

Leider kommt bei dem Spiel kein Suchtfaktor auf, da man es relativ schnell durchspielen kann und der Anreiz noch fehlende Orden oder Käfer und Pflanzen zu sammeln sehr gering ist.

Fazit:

Nicole: Das Spiel ist ideal für Kinder. Obwohl das Spiel sehr niedlich ist, finde ich die Darstellung der Tiere und Pflanzen sehr kantig. Ich kann mir vorstellen, dass es sehr viel Spaß macht, dieses Spiel mit kleinen Kinder zu spielen. Für Jugendliche und Erwachsene lohnt sich der Kauf aber aufgrund der kurzen Spielzeit nicht.

Barbara: Ich bin kein großer Fan von Simulationsspielen. Aber es hat mir trotzdem Spaß gemacht, meine (erwachsene) Kinder beim Spielen zu beobachten.

Rebecca: Ich finde es schade, dass das Spiel so schnell durchgespielt war. Ich hätte mir zusätzliche Herausforderungen gewünscht. Besonders missfallen hat mir, dass man in dem Spiel Löwen und Krokodilen helfen muss, Gazellen und Zebras zu fangen. Ansonsten hat mir das Spiel gut gefallen.

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